Dienstag, 4. Oktober 2011

Washington D.C.

Was wäre ein Amerikaaufenthalt, ohne dabei die Hauptstadt besucht zu haben?! Nachdem Elisabeth und ich die letzten 2 Wochen in Memphis verbracht haben, wurde es wieder einmal Zeit etwas zu unternehmen und daher hieß unser Ziel dieses mal: WASHINGTON D.C.

 
Nach einer kurzen Nacht hat uns Tom um 6 Uhr abgeholt und uns zum Flughafen gebracht. Bevor es aber losging, haben wir uns noch mit Kaffee und selbst gemachten Cookies von Tom gestärkt. Da die Amerikaner sehr redselig sind, haben wir schon während des Fluges sehr nette Personen kennen gelernt, die uns zahlreiche Insidertipps für unseren Städtetrip gaben.




Nachdem der Empfang wettertechnisch etwas unterkühlt und feucht war, haben wir uns gleich mit der U-Bahn auf den Weg zu unserem Hotel gemacht, welches nicht einmal eine Meile vom Weißen Haus entfernt war.

Unsere Tour startete bei der Union Station, da diese die am dritt häufigsten besuchte Sehenswürdigkeit der USA ist. Es ist aber eigentlich nur ein Bahnhof mit verschiedenen Restaurants und Geschäften.





Weiters führte uns der Weg zum Capitol, welches der Sitz des Kongresses ist. Bei eisiger Kälte (7 °C) spazierten wir die National Mall entlang. Diese ist ein Parkstreifen, der das Capitol und das Lincoln Memorial verbindet.

Vor dem Capitol


Auf der National Mall mit dem Washington Monument im Hintergrund

Nicht jedem war so kalt wie mir!
Da es aber zu regnen begonnen hatte, suchten wir einen Starbucks um uns mit Kaffee aufzuwärmen. Nachdem wir noch einige Zeit durch Washington geirrt sind, gaben wir schließlich auch die Suche nach dem Hard Rock Cafe auf. Stattdessen fanden wir ein nettes mexikanisches Restaurant, in welchem wir sehr gut und ausgiebig gespeist haben. Bei gemütlichem Essen und ein paar Drinks ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Irgendwo in Washington :-)





Vorspeise: Guacamole mit Tacos


Am Sonntag ging es dann sehr früh los, denn wir wollten als erstes gleich das Weiße Haus besichtigen. Nachdem wir sehr viele Polizeiabsperrungen umgangen sind, haben wir es endlich zur Resistenz von Barack Obama geschafft – echt gewaltig wie hier alles bewacht ist!

Vorder- und Rückseite des Weißen Hauses


Leider waren wir, wie die anderen 3000 Touristen, nur Zaungäste :-)




Weiters führte uns unser Weg zum Washington Monument, welches sich auf der National Mall befindet. Nachdem es leicht zu nieseln begonnen hatte, bot sich uns ein traumhaftes Bild: ein gewaltiger Regenbogen über dem Lincoln Memorial.








Nach dem Kriegsdenkmal ging es weiter zum Lincoln Memorial, bei welchem wir die einzigen Sonnenstrahlen unserer Reise ergatterten.







Nach einer kurzen Pause ging es zu Fuß (darum auch immer die Turnschuhe *gg*) weiter zum Airlington Nationalfriedhof, welcher dafür bekannt ist, dass John F. Kennedy, seine Frau Jacky und deren Kinder dort begraben sind.





Nach unserem Frühstück im Nobel- und Studentenviertel „Georgetown“, spazierten wir durch die kleinen Gassen dieses Stadtteils. Faszinierend war, dass es keine weißen Prunkbauten gab, sondern alles sehr bunt und klein war. Am beeindruckendsten fand ich die University of Georgetown. Ich möchte nicht wissen was man hier an Studiengebühren zahlen muss, wenn eine kleine Uni wie Memphis schon so teuer ist!!!


Stadtteil "Georgetown"


University of Georgetown - eine der Eliteuniversitäten in den USA
Das ist im Inneren der University!



Am Nachmittag besuchten wir dann noch das Wachsfigurenmuseum Madame Tussauds um ein paar Fotos mit wichtigen Leuten machen zu können. Am Abend ging es dann noch in das Hard Rock Cafe, das wir endlich gefunden hatten. Nach ein paar Cocktails fielen wir ins Bett, denn an diesem Tag hatten wir ungefähr 15 Meilen zu Fuß zurückgelegt.









 













Der Montagvormittag wurde genützt um wenigstens eines der Museen zu besichtigen, deren Eintritt gratis ist. Wir entschieden uns für das Air & Space Museum, da dieses sich noch am interessantesten anhörte. Obwohl Elisabeth und ich kaum Ahnung von der ganzen Technik hatten, war es trotz allem sehr interessant und lehrreich!

...das Paradies für Chris!





So, das waren die News aus Washington, bzw. Memphis! Nachdem jetzt noch 2 Tage Intensivlernen am Programm steht, geht es am Freitag dann nach New Orleans, wo wir bei der Schwester einer Freundin von mir bleiben können. Freu mich schon auf die Stadt des Jazz!

Ganz liebe Grüße,
Eva


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