Mittwoch, 12. Oktober 2011

New Orleans

Nach sehr turbulenten Tagen, melde ich mich nun aus unserem neuen Appartement, bevor es am Freitag mit unserer Westküsten-Tour losgeht.
Letztes Wochenende wurde der Süden von Amerika unsicher gemacht. Unser Ziel war NEW ORLEANS – die Wiege des Jazz.



Am Freitag um 6 Uhr in der Früh starteten wir mit unserem "kleinen" Mietauto, ein Jeep, nach New Orleans. Wir konnten bei Renate, der Schwester von Heidi (Freundin von mir) wohnen, die ebenfalls zur selben Zeit ein Auslandssemester in New Orleans macht. Renate lebt mit 2 Spanierinnen und 2 Österreicherinnen in einem Haus gleich neben der Tulan University. Diese wurde als erstes besichtigt und ich muss echt sagen, dass die CBU im Vergleich dazu sehr viel kleiner ist.

Unser "kleines" Auto
Eine etwas andere Landschaft!
...on the way to NOLA



Maria und Lisa


Nach einer kleinen Stärkung mit Kaffee und Schokomuffins ging es dann mit einem traditionellen Streetcar Downtown. Zuerst haben wir uns mit der typischen kreolischen Küche (Meeresfrüchte, Eintopf, Reis) gestärkt und sind dann in die Bourbon Street gegangen, die für ihr buntes Treiben bekannt ist. Hier zählt nur eines: Alkohol, Party, Sex & Musik. Die Straße ist sehr bekannt, da viele Amerikaner hierher reisen um das Leben zu genießen. Speziell die Menschen in und um New Orleans genießen es sehr, denn bezüglich Naturkatastrophen ist es eine sehr gefährliche Stadt. Das Motto lautet daher: Lebe heute, denn wer weiß was morgen ist! Ich war aber dann sehr froh dass wir die „Dirty Street“ verlassen haben.







Die "Beads" werden von Balkonen geworfen - je mehr man hat, desto besser





The "Dirty Street"


... Beads in allen Varianten...


Der Samstag startet gleich mit einem sehr ausgiebigen und guten Frühstück. Danach sind wir zu dritt in das Sumpfgebiet des Mississippi Rivers gefahren um eine Swamp-Tour zu machen. In einem kleinen Boot mit ungefähr 20 anderen Personen erforschten wir das Gebiet des  Mississippi Rivers. Es ist echt erstaunlich was hier alles lebt: Schildkröten, Alligatoren, Waschbären, Schlangen, Spinnen, seltene Vögel,...!!! Ich war sehr froh, dass ich in dem Boot gesessen bin und in Sicherheit war ;-)


Swamp-Tour








Ich habe wirklich einen Alligator gehalten - kein Fake :-)





Schildis

Manche lieben es hier zu leben - mein Fall wäre das nicht!

Diverse Unwetter haben hier ihre Spuren hinterlassen


Nach der Tour ging es zum City Park in dem wir zuerst ein mexikanisches Restaurant aufsuchten. Nach dem leckeren Essen spazierten wir durch den Park. Danach ging es wieder Downtown, da wir die Bourbon Street auch bei Tag sehen wollten. Weiters sahen wir das French Quarter, Jackson Square, St. Louis Cathedral und den New Orleans Harbor. Doch das Beste war das Café de Mond, in welchem wir "Beignets" mit Kaffee genosen. Beignets ist ein weltbekanntes Dessert, das wie ein Krapfen mit viel Staubzucker schmeckt. Nach einer Breakdance-Show ging es durch die bunten Straßen wieder zurück zum Haus.

@ City Park


Der "Superdome": hier finden viele Sportveranstaltungen statt, er dient aber auch als Notunterkunft nach Hurricans









Das sind die ganz normalen Cocktails hier - Hurricane genannt :-)

















Am Sonntag spazierten wir noch durch den „Audubon Park“, der gleich neben der Tulan University ist. Leider war das Wochenende viiiel zu schnell vorbei! Aber nur noch 2x schlafen, dann geht die wirklich große Reise los – juhuuu!!!









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